Neue Konzertreihe HörArt in Bremen

Am Sonntag, 23. November, startet um 16 Uhr eine neue Konzertreihe im „stiftungshaus für lebenswerte“ in Bremen. Die Pianistin Claudia Janet Birkholz spielt aus dem „Buch der Klänge“ von Hans Otte und erklärt in Zuhörexperimenten, was beim Hören mit den Sinnen passiert. Diese werden zusätzlich durch einen speziellen Gaumengenuss verstärkt. Der Austausch des Publikums untereinander und mit den Musikern steht bei der Konzertreihe ebenso im Mittelpunkt. Geplant sind sechs Veranstaltungen unterschiedlicher Musikrichtungen pro Jahr.

Hintergrund der HörArt-Reihe ist das „andere“ Hören von Musik. Musikgenuss erschließt sich nicht nur über das Hören, sondern auch über das Verstehen der musikalischen Idee und den sinnlichen Rahmen der gesamten Inszenierung. Spezielle moderierte Hörexperimente werden neue Klangräume erschließen und Fragen beantworten: Wie verändert sich die Darbietung durch verschiedene Interpretationen des Musikers? Welche Nuancen verbergen sich in einer Stimme? Wie hört sich die Sequenz an, wenn sich nur ein Ton verändert? 

Neben den moderierten, experimentellen Hörerlebnissen steht auch der sinnlich-kulinarische Genuss im Mittelpunkt. Der „Lukullische Lust-Frust Genuss“ mit Gourmethappen weckt den Wunsch nach mehr, der sich im Hören erfüllt. Freude am sinnlichen Empfinden wird direkt in den klanglichen Ohrenschmaus transformiert.

Die Caféhaus-Atmosphäre des Konzerts sorgt dafür, dass sich die Gäste untereinander und mit den Musikern austauschen können.

HörArt ist ein Konzept, das den sinnlichen Genuss in vielen Aspekten ermöglicht – dabei überraschend konkret.

Karten für das Konzert am 23. November 16 Uhr kosten 25 Euro (erm. 20 Euro). 
Anmeldung über mail@hoer-art.de oder unter Telefon 0421 275840.
Veranstaltungsort: „stiftungshaus für lebenswerte“, Upper Borg 147, Bremen-Borgfeld.
Veranstalter der Konzertreihe ist die „besser wie gut GmbH“ von Ralf Besser, Moderator, Verleger und Stiftungsgründer.
Informationen unter: www.hör-art.de
Kontakt ebenfalls über: PR-Kultur, anke.fischer(at)email.de
 
Claudia-Janet-Birkholz_HörArt
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Wandellesung in der Kunsthalle

Einmal im Monat trafen sich Schreibende in der Kunsthalle Bremen und ließen sich von den Bildern inspirieren. Es entstanden Texte, die poetisch, nachdenklich, ironisch oder impulsiv die Kreativität der Werke neu beleuchten. Die beeindruckenden literarischen Blitzlichter reflektieren von Overbeck bis Modersohn-Becker, von Kirchner bis Beckmann unterschiedliche Momente des Augenblicks und der Unvergänglichkeit. Bei der Wandellesung in der Kunsthalle werden die Autorinnen und Autoren ausgewählte Texte direkt am Kunstwerk präsentieren.

In Kooperation mit der Kunsthalle Bremen und der Bremer Volkshochschule

Sonntag, 09. Nov. 2014 , 15.00 – 16.30 Uhr
Kunsthalle Bremen, Am Wall 207

Texte aus den Schreibwerkstätten sind auf dem Blog „Museumslyrik“ nachzulesen.

Und welche Texte werden Sie hören?
Zum Beispiel diese:

Maurice Utrillo: Kirche in Villetaneuse Weiterlesen

Die Muse sprach. Das Feuer loderte.

Am Dienstag, 10. Juni war es soweit: In der Kunsthalle Bremen fand die Uraufführung des Hörstücks „Muse sprich. Das Feuer lodert“ statt. Es begrüßte Claudia Janet Birkholz, die Vorsitzende des Vereins  Realtime – Forum Neue Musik, und Frau Dr. Liedtke, stellvertretende Vorsitzende des deutschen Musikrates. Dann begann mit Twitternachrichten das Intro.
Christian Bergmann und Petra-Janina Schultz (Shakespeare Company Bremen) sprachen den Text vom „atelier a.l.s.“, den die Literaturpreisgewinner vom vergangenen Jahr für diese Aufführung geschrieben hatten. Das Jugendensemble „Smusic21“ spielte zwischen den Akten sein Gründungskonzert. Dazu erzitterte die interaktive Schilfprojektion von Knut Lagies zu den Tönen. Am Ende schwang sich die Mutter auf ihr imaginäres Moped und verschwand in den Tunnel der Freiheit. 

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Fotos: Anke Fischer

 

Muse sprich. Das Feuer lodert schon.

Logo realtime

Die Gewinner des Literaturwettbewerbs vom vergangenen Jahr in der Kunsthalle haben auf Initiative des Vereins realtime – Forum Neue Musik (und mir als dessen Management) ein Hörstück über den Kunstraub von Rotterdam geschrieben und werden dieses anlässlich der Sylvette-Ausstellung in Bremen aufführen:

Dienstag, 10. Juni, um 19 Uhr in der Kunsthalle Bremen

In ihrem Stück lässt das „atelier a.l.s.“ den Kunstdieb Radu (Christian Bergmann) und dessen rumänische Mutter Olga (Hille Darjes) von ihrem Verhältnis, den Lebensumständen und ihren Träumen erzählen und wie es dazu kam, den Picasso im Badeofen des Heimatdorfes zu verbrennen.

Musikalisch begleitet werden sie vom „Jugendensemble Neue Musik“. Der Bremer Komponist Ole Schmitt schrieb die Musik für das Hörstück.
Der Videokünstler Knut Lagies wird die Szenerie zwischen Tunnelfahrten und brennendem Schilf mittels Projektionen visualisieren.

Zum Hintergrund:
Als Kleinkriminelle im Jahre 2012 aus der Rotterdamer Kunsthalle sieben Gemälde von Picasso, Matisse und Gaugin stahlen, wussten sie nicht, was sie raubten. Einen Verkäufer fanden sie nicht. Um ihre Spuren zu verwischen, fuhren sie in ihre Heimat nach Rumänien. Nach dem die Täter gefasst worden, gestanden eine Mutter, die Bilder im Badeofen verbrannt zu haben. Sie hatte ihrem Sohn helfen wollen.

Ausführende:

Ein Mann (Radu) – Christian Bergmann
Eine Frau (Olga) – Hille Darjes
Text & Video: atelier a.l.s. (Clemens Austen, Annemarie Strümpfler, Knut Lagies)
Musik: Ole Schmitt
Es spielt das „Jugendensemble Neue Musik“
Leitung: Claudia Janet Birkholz, Lydia Hammersbacher

Karten für das Konzert (18 Euro / erm. 10 Euro) gibt es im Vorverkauf bei Nordwest Ticket per Telefon 0421-363636 oder im Internet: hier
Abendkasse in der Kunsthalle ab 18.15 Uhr

Christian Bergmann fb Hille Darjes fb

Sounding Pictures

Wie die Bilder Pablo Picassos als Musik klingen würden – modern vertont auf klassischen Instrumenten – das können die Zuhörer am 23. Mai ab 19 Uhr in der Kunsthalle Bremen live erleben. Das Konzert „Sounding Pictures“ aus der Konzertreihe anlässlich der Picasso-Ausstellung lässt die Bilder in zeitgenössischer klassischer Musik lebendig werden.
Ausgesucht wurden zwei Bilder, die die Komponistin Jamilia Jazylbekova (*1971) und der Komponist Erwin Koch-Raphael (*1949) für Klaviertrio vertonen.
Spielen werden die beiden Uraufführungen das junge und bereits hochprämierte Klavierensemble „Trio Axis“.

Außerdem werden an diesem Abend Werke von Kazuyo Nozawa mit Variationen über Bilder von Paul Klees und Paul Dessaus „Guernica“ aufgeführt. Am Piano sind Claudia Janet Birkholz und Lydia Hammerbacher zu hören.

Die Komponisten sind anwesend und werden das Konzert und die Reaktionen des Publikums mit Spannung verfolgen. Beim anschließenden Meet&Greet können sich die Zuschauer dann direkt mit den Musikerinnen und Komponisten austauschen.

Weitere Informationen über: www.realtime-forum.de

Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf bei Nordwest Ticket (0421 363636)
an der Abendkasse der Kunsthalle Bremen
sowie im VVK bei realtime e.V. (18 Euro / erm. 10 Euro)

 

Trio Axis

Trio Axis

Jazylbekova

Jamilia Jazylbekova

Koch-Raphael

Erwin Koch-Raphael

 

Konzerte zur Picasso-Ausstellung

Im Februar startet die Ausstellung  „Sylvette, Sylvette, Sylvette. Picasso und das Modell“ in der Kunsthalle Bremen, die bis zum Juni läuft.
REALTIME – Forum Neue Musik e.V. veranstaltet in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen eine Konzertreihe zum Thema.

Samstag, 1. März, 15 Uhr
Spieglein, Spieglein an der Wand…
Ein Konzert für Kinder mit Kindern mit Werken von Kerer, Birkholz u.a. Mit toy-piano, Sopran, vielen unerwarteten Klängen und einer Aktion zum Mitmachen für Große und Kleine im Rahmen des Familientages.

Freitag, 23. Mai, 19 Uhr
Picasso – Sounding Pictures
Moderiertes Konzert mit Aktionen zu Bildern und Malern Werke von Cage, Dessau, Nozawa, Bernal, Pawollek, für Instrumente und Live-Elektronik u.a.

Dienstag, 10. Juni, 19 Uhr
„Muse sprich. Das Feuer lodert schon.“
Multisensuelles Hörstück des Bremer ateliers a.l.s. (Gewinner des Literatur- wettbewerbs 2013) mit Worten, Bildern und sinnlichen Reizen. Vertont (Kom- positionsauftrag) und gespielt vom Bremer Jugendensemble Neue Musik. Ausgehend von Picassos Beziehung zu seinen Modellen wird die Frage nach der Relevanz von Schönheit gestellt und mit Lust die Wandelbarkeit von Idealen beleuchtet. Hören. Sehen. Fühlen. Live.

Die Konzerte finden im Cage-Raum/Medienraum statt und dauern etwa eine Stunde. Im Anschluss treffen sich alle beteiligten Künstler, Musikerinnen und Akteure im Restaurant Canova zu einem Meet&Greet mit dem Publikum und freuen sich auf einen direkten Austausch.

Nähere Informationen auf http://realtime-forum.de/

Sylvette
Pablo Picasso: Sylvette

 

 

Finale des Literaturwettbewerbs in der Kunsthalle Bremen

Am Samstag Abend ging in der Kunsthalle Bremen der Literaturwettbewerb mit einem feierlichen Abschluss zu Ende.
Claudia Birkholz am Piano, die Klanginstallation von Anton Wassiljew, die mit zunehmendem Überstreichen der Linie durch die Studierenden der HfK ihre Klangfarben änderte, und die sechs Finalisten sorgten mit Musik und Literatur für einen besonderen Abend und ein besinnlich-furioses Ende des Literaturwettbewerbs!

Wir betreuten den „Wahlabend“, denn das Publikum wählte die folgenden drei Preisträger:

1. Platz: ateliera l s mit Clemens Austen, Knut Lagies und Annemarie Strümpfler und ihrem Text: „Die meisten verschwinden einfach“. Hörstück für drei Stimmen

2. Platz: Laura Müller-Hennig mit ihrem Text: „Liniaturen“

3. Platz: Mirjam Phillips mit dem Text: „Abschied von der Lebenslinie – Tryptichon“

Nachzulesen sind die Texte noch auf der Homepage der Kunsthalle.

Fotos: Rolf Schoellkopf

Literaturwettbewerb in Bremen

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Die Kunsthalle Bremen und der Verein „Realtime – Forum Neue Musik laden zu einem Literaturwettbewerb ein, die Koordinierung erfolgt durch PR-Kultur:

Literaturwettbewerb zu „Leben – Lebenslinien“
Nach der Installation von Friedensreich Hundertwasser „Die Linie des Lebens“
In der Kunsthalle Bremen

Im vergangenen Winter fand in der Kunsthalle Bremen eine Ausstellung mit Werken von Friedensreich Hundertwasser statt. Dabei erfolgte auch die Neuinszenierung einer spektakulären Rauminstallation, die Hundertwasser im Jahre 1959 gemeinsam mit Bazon Brock und den Kunststudenten in Hamburg schuf:
Die Linie des Lebens wurde im Oktober 2012 in der Kunsthalle Bremen gezogen und ist dort noch bis zum 25. August 2013 zu erleben.
Ausschreibung in der Kunsthalle

Dauer der Installation: bis 25. August 2013
Kunsthappening zum Abbau am 24.+ 25. August 2013
Lesung der Finalisten: Samstag, 24. August 2013 in der Kunsthalle Bremen
während eines Konzerts in Kooperation mit Realtime – Forum Neue Musik und der HfK Bremen

Ausschreibung: ab sofort
Einsendeschluss: 10. Juli 2013
Bekanntgabe der Finalisten: 10. August 2013
Lesung: Samstag, 24. August 2013