Saiten-Sprünge in der Weserburg

Zu einem außergewöhnlichen Improvisationskonzert über die Werke der Ausstellung „Proof of Life“ laden der Verein realtime – Forum Neue Musik und die Weserburg Bremen ein.
Die beiden Musiker des „AusbruchDuo“, Mathieu Bech an Klavier und Schlagzeug sowie Lukas Stubenrauch an der Bratsche, werden sich ausgesuchten Kunstwerken widmen, diese musikalisch interpretieren und damit in ein neues und spannendes Licht rücken. 

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten. 

Mit freundlicher Unterstützung der Museumsfreunde Weserburg und Piano Rosenkranz

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Best of New Generation

Im Februar startete eine neue Konzertreihe
in der Weserburg Bremen | Museum für Moderne Kunst:

Best of New Generation
Studierende der HfK spielen spannende, junge Musik

Welche zeitgenössische klassische und experimentelle Musik spiegelt das Jetzt?
Der Verein „realtime – Forum Neue Musik“ sucht gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Künste und ihrer Dozentin Claudia Janet Birkholz die spannendsten Werke  der modernen Zeit heraus und setzt sie entsprechend in Szene.

Zu hören und sehen waren beim ersten Konzert Klavierwerke von
George Crumb ( *1929), Violeta Dinescu (*1953),
Sofia Gubaidulina (*1931) und Kaija Saariaho (*1952).

Moderation: Claudia Janet Birkholz

Eintritt: Pay as much as you can!

Plakat A5 Best of

Info unter:

http://realtime-forum.de/neue-konzertreihe-in-der-weserburg/

 

 

Let’s Talk Music

Neue Gesprächskonzerte in der Stadtwaage

Claudia Janet Birkholz, Pianistin und Dozentin für Neue Musik an der HfK Bremen und Vorsitzende des Vereins „realtime – Forum Neuen Musik“, lädt zu einer neuen Konzertreihe in die Stadtwaage Bremen. „Let’s Talk Music“ heißt das Format, das sich als KonzertClub mit Talkrunde versteht. Dreimal im Jahr wird Birkholz von nun an Neue Musik spielen, sich mit Gästen unterhalten und Fragen des Publikums beantworten. Das erste Gesprächskonzert beginnt am Donnerstag, 1. Oktober, 19 Uhr in der Stadtwaage Bremen. Mit Werken von John Cage, George Crumb, Jamilia Jazylbekova u.a.

Dass es viele Fragen zur Neuen Musik und zum jeweiligen Thema des Abends geben wird, ist Claudia Janet Birkholz sicher: „Neue Musik ist anders und spannend. Und wenn wir darüber sprechen und sie hören, dann wird sie das Publikum elektrisieren.“
Spannende Gäste und Gespräche aus allen Bereichen der Neuen Musik – sowie stets ein neues Thema kennzeichnen das Format, das mit live gespielter Musik für eine besondere Atmosphäre sorgt.

Das erste Thema im Oktober heißt „Mysterious Adventure“ und der erste Gast ist die in Kasachstan geborene Komponistin Jamilia Jazylbekova. Ihre Werke wurden bei renommierten Festivals in mehreren Ländern Europas, Asiens, in Kanada sowie in der USA aufgeführt, unter anderem von Orchestrutopica, Nouvel Ensemble Modern, Remix Ensemble, Arditti Streichquartett, Ensemble Modern, Klangforum Wien, Diotima Streichquartett und Leipziger Streichquartett.

Am Ende des Gesprächskonzerts können die Zuschauer Fragen an die Künstlerinnen stellen, die sie auf Fragekarten notieren – von neugierig bis anonym.

Karten für das Gesprächskonzert gibt es zu 16 / 8 (erm.) Euro an der Abendkasse oder über info@realtime-forum.de.

Die nächsten Gesprächskonzerte finden am 4. Februar und 3. Juni. 2016 in der Stadtwaage statt.

In Kooperation mit der Sparkasse Bremen.

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Claudia Janet Birkholz

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Jamilia Jazylbekova

Neue Konzertreihe HörArt in Bremen

Am Sonntag, 23. November, startet um 16 Uhr eine neue Konzertreihe im „stiftungshaus für lebenswerte“ in Bremen. Die Pianistin Claudia Janet Birkholz spielt aus dem „Buch der Klänge“ von Hans Otte und erklärt in Zuhörexperimenten, was beim Hören mit den Sinnen passiert. Diese werden zusätzlich durch einen speziellen Gaumengenuss verstärkt. Der Austausch des Publikums untereinander und mit den Musikern steht bei der Konzertreihe ebenso im Mittelpunkt. Geplant sind sechs Veranstaltungen unterschiedlicher Musikrichtungen pro Jahr.

Hintergrund der HörArt-Reihe ist das „andere“ Hören von Musik. Musikgenuss erschließt sich nicht nur über das Hören, sondern auch über das Verstehen der musikalischen Idee und den sinnlichen Rahmen der gesamten Inszenierung. Spezielle moderierte Hörexperimente werden neue Klangräume erschließen und Fragen beantworten: Wie verändert sich die Darbietung durch verschiedene Interpretationen des Musikers? Welche Nuancen verbergen sich in einer Stimme? Wie hört sich die Sequenz an, wenn sich nur ein Ton verändert? 

Neben den moderierten, experimentellen Hörerlebnissen steht auch der sinnlich-kulinarische Genuss im Mittelpunkt. Der „Lukullische Lust-Frust Genuss“ mit Gourmethappen weckt den Wunsch nach mehr, der sich im Hören erfüllt. Freude am sinnlichen Empfinden wird direkt in den klanglichen Ohrenschmaus transformiert.

Die Caféhaus-Atmosphäre des Konzerts sorgt dafür, dass sich die Gäste untereinander und mit den Musikern austauschen können.

HörArt ist ein Konzept, das den sinnlichen Genuss in vielen Aspekten ermöglicht – dabei überraschend konkret.

Karten für das Konzert am 23. November 16 Uhr kosten 25 Euro (erm. 20 Euro). 
Anmeldung über mail@hoer-art.de oder unter Telefon 0421 275840.
Veranstaltungsort: „stiftungshaus für lebenswerte“, Upper Borg 147, Bremen-Borgfeld.
Veranstalter der Konzertreihe ist die „besser wie gut GmbH“ von Ralf Besser, Moderator, Verleger und Stiftungsgründer.
Informationen unter: www.hör-art.de
Kontakt ebenfalls über: PR-Kultur, anke.fischer(at)email.de
 
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Mahler, Herkomer & Wolf

Am 12. Oktober erklingt erneut um 19 Uhr ein großes Orchesterkonzert in der Sadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Unter der Leitung von Johannes Skudlik, Leiter der „Landsberger Konzerte“, wird das Orchester „Symphony Prag“ Werke von Richard Strauss, Hugo Wolf und als Hauptwerk des Abends die 5. Symphonie von Gustav Mahler aufführen. Zum 100. Todestag des Malerfürsten Hubert von Herkomer erklingt das Intermezzo aus dem Singspiel „An Idyll“. Skudlik stellt den Abend unter das Motto der Spätromantik und der Jahrhundertwende.

Herkomer war als Zitherspieler und Komponist musikalisch gebildet. Sein Singspiel „An Idyll“ zeugt von großem handwerklichem Können und musikalischer Ambition. Ein kurzes Intermezzo aus diesem Werk bildet den orchestralen Auftakt am 12. Oktober.

Strauss war mit Herkomer gut bekannt, ließ sich von ihm porträtieren und liebte wie er die alpine Bergwelt. Beide setzten ihr ein künstlerisches Denkmal: Herkomer mit seinen grafischen Arbeiten „Sketches from the Bavarian Alps“ und Strauss mit seiner „Alpensymphonie“. Zwei der „Letzten Lieder“ für Sopran und Orchester von Richard Strauss werden von der Sopranistin Stefanie Irányi interpretiert.

Hugo Wolf studierte gleichzeitig mit Mahler am Wiener Konservatorium und teilte mit ihm sogar zeitweise ein Zimmer. Wolf widmete sich vor allem der kleineren Form, insbesondere dem Lied. Seine „Geistlichen Lieder für gemischten Chor“ nach Texten von Eichendorff vermitteln eine friedliche Gottergebenheit. Im wunderbaren Kirchenraum von Mariä Himmelfahrt werden sie vom Landsberger Oratorienchor unter Leitung von Marianne Lösch vorgetragen.

Gustav Mahlers Musik, mit ihrer schier unendlichen Weite und Größe von zartesten Pianissimo-Klängen bis hin zu erschütterndem Fortissimo, entfaltet ungeheure Kraft.
Selten wurde in Landsberg ein so aufwändiges Orchesterwerk mit 80 Musikern aufgeführt. Bekannt ist insbesondere das „Adagietto“ aus der Fünften als Soundtrack zum Visconti-Film „Tod in Venedig“. Unter Leitung von Johannes Skudlik musiziert das Orchester „Symphony Prag“.

Weitere Informationen unter: Landsberger Konzerte

Programm:
Sonntag, 12. Oktober, 19 Uhr, Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Hubert v. Herkomer (1849-1914): Intermezzo aus dem Singspiel „An Idyll“
Richard Strauss (1864-1949): Letzte Lieder für Sopran und Orchester
Hugo Wolf (1860-1903): Geistliche Lieder für gemischten Chor
Gustav Mahler (1860-1911): Symphonie Nr. 5

Interpreten:
Stefanie Irányi, Sopran, Landsberger Oratorienchor
Ltg.: Marianne Lösch
Orchester Symphony Prag
Ltg.: Johannes Skudlik

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Die Muse sprach. Das Feuer loderte.

Am Dienstag, 10. Juni war es soweit: In der Kunsthalle Bremen fand die Uraufführung des Hörstücks „Muse sprich. Das Feuer lodert“ statt. Es begrüßte Claudia Janet Birkholz, die Vorsitzende des Vereins  Realtime – Forum Neue Musik, und Frau Dr. Liedtke, stellvertretende Vorsitzende des deutschen Musikrates. Dann begann mit Twitternachrichten das Intro.
Christian Bergmann und Petra-Janina Schultz (Shakespeare Company Bremen) sprachen den Text vom „atelier a.l.s.“, den die Literaturpreisgewinner vom vergangenen Jahr für diese Aufführung geschrieben hatten. Das Jugendensemble „Smusic21“ spielte zwischen den Akten sein Gründungskonzert. Dazu erzitterte die interaktive Schilfprojektion von Knut Lagies zu den Tönen. Am Ende schwang sich die Mutter auf ihr imaginäres Moped und verschwand in den Tunnel der Freiheit. 

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Fotos: Anke Fischer

 

Sounding Pictures

Wie die Bilder Pablo Picassos als Musik klingen würden – modern vertont auf klassischen Instrumenten – das können die Zuhörer am 23. Mai ab 19 Uhr in der Kunsthalle Bremen live erleben. Das Konzert „Sounding Pictures“ aus der Konzertreihe anlässlich der Picasso-Ausstellung lässt die Bilder in zeitgenössischer klassischer Musik lebendig werden.
Ausgesucht wurden zwei Bilder, die die Komponistin Jamilia Jazylbekova (*1971) und der Komponist Erwin Koch-Raphael (*1949) für Klaviertrio vertonen.
Spielen werden die beiden Uraufführungen das junge und bereits hochprämierte Klavierensemble „Trio Axis“.

Außerdem werden an diesem Abend Werke von Kazuyo Nozawa mit Variationen über Bilder von Paul Klees und Paul Dessaus „Guernica“ aufgeführt. Am Piano sind Claudia Janet Birkholz und Lydia Hammerbacher zu hören.

Die Komponisten sind anwesend und werden das Konzert und die Reaktionen des Publikums mit Spannung verfolgen. Beim anschließenden Meet&Greet können sich die Zuschauer dann direkt mit den Musikerinnen und Komponisten austauschen.

Weitere Informationen über: www.realtime-forum.de

Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf bei Nordwest Ticket (0421 363636)
an der Abendkasse der Kunsthalle Bremen
sowie im VVK bei realtime e.V. (18 Euro / erm. 10 Euro)

 

Trio Axis

Trio Axis

Jazylbekova

Jamilia Jazylbekova

Koch-Raphael

Erwin Koch-Raphael

 

Konzerte zur Picasso-Ausstellung

Im Februar startet die Ausstellung  „Sylvette, Sylvette, Sylvette. Picasso und das Modell“ in der Kunsthalle Bremen, die bis zum Juni läuft.
REALTIME – Forum Neue Musik e.V. veranstaltet in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen eine Konzertreihe zum Thema.

Samstag, 1. März, 15 Uhr
Spieglein, Spieglein an der Wand…
Ein Konzert für Kinder mit Kindern mit Werken von Kerer, Birkholz u.a. Mit toy-piano, Sopran, vielen unerwarteten Klängen und einer Aktion zum Mitmachen für Große und Kleine im Rahmen des Familientages.

Freitag, 23. Mai, 19 Uhr
Picasso – Sounding Pictures
Moderiertes Konzert mit Aktionen zu Bildern und Malern Werke von Cage, Dessau, Nozawa, Bernal, Pawollek, für Instrumente und Live-Elektronik u.a.

Dienstag, 10. Juni, 19 Uhr
„Muse sprich. Das Feuer lodert schon.“
Multisensuelles Hörstück des Bremer ateliers a.l.s. (Gewinner des Literatur- wettbewerbs 2013) mit Worten, Bildern und sinnlichen Reizen. Vertont (Kom- positionsauftrag) und gespielt vom Bremer Jugendensemble Neue Musik. Ausgehend von Picassos Beziehung zu seinen Modellen wird die Frage nach der Relevanz von Schönheit gestellt und mit Lust die Wandelbarkeit von Idealen beleuchtet. Hören. Sehen. Fühlen. Live.

Die Konzerte finden im Cage-Raum/Medienraum statt und dauern etwa eine Stunde. Im Anschluss treffen sich alle beteiligten Künstler, Musikerinnen und Akteure im Restaurant Canova zu einem Meet&Greet mit dem Publikum und freuen sich auf einen direkten Austausch.

Nähere Informationen auf http://realtime-forum.de/

Sylvette
Pablo Picasso: Sylvette