Mit realtime ins Konzertjahr

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Konzerte im Dezember

Noch zwei Konzerte im Dezember gilt es zu erwähnen:

  1. Das Improvisationskonzert in der Weserburg Bremen mit dem AusbuchDuo zu Kunstwerken der Ausstellung „Mir ist das Leben lieber“. Am 1. Dezember luden die Weserburg und der Verein realtime – Forum Neue Musik zu diesem Konzert und sehr viele kamen und ließen sich inspirieren. Ein Genuss!

 

  1. Das Silvesterkonzert in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg am Lech. Traditionell spielte der künstlerische Leiter der Landsberger Konzerte das Orgelkonzert um 22 Uhr selbst und entließ mehr als 400 ZuhörerInnen in das neue Jahr.

 

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3

Am Sonntag, 9. Oktober 2016, findet in diesem Jahr das große Landsberger Herbstkonzert mit Chor und Orchester statt. Mit der „Symphonie Nr. 3“ führt es erneut in den musikalischen Kosmos von Gustav Mahler. Für brillante Klänge sorgen die Sängerin Stefanie Irányi, der Frauenchor und der Kinderchor sowie das Orchester „Symphony Prague“ unter der Leitung von Johannes Skudlik. Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg.

 

Mahler selbst beschrieb die Symphonie Nr. 3 als das Musikstück, in dem zunächst „die ganze Natur eine Stimme bekommt“ und die Musik sich aber dann über die Natur emporhebt, hin zu einer höheren kosmischen Ordnung. „Was mir die Engel erzählen“ und „Was mir die Liebe erzählt“, so lauten die Beschreibungen der letzten Sätze.

Ein gewaltiges Werk mit sechs Sätzen ist auf diese Weise entstanden, in dem sich schwelgerisch-monumentale Momente und kammermusikalisch-intime Elemente abwechseln. Obwohl ein Orchester mit Streichern, riesiger Bläserbesetzung und Schlagwerk gefordert ist, zeigt sich überall Mahlers melodiöser Feinsinn, bekommt das Dramatische ebenso seinen Platz wie das Innige.

Die 3. Symphonie ist mit etwa 100 Minuten Dauer das größte symphonische Werk der Musikgeschichte. Die Besetzung ist opulent. Zum Riesenorchester kommen Frauenchor, Kinderchor und eine Alt-Solistin, deren Gesang der Musik würdevollen Ernst verleiht. Für diese Partie wurde Stefanie Irányi verpflichtet, die mit ihrem großen, alle Epochen umfassenden Repertoire sehr gefragt ist und als Mahler-Sängerin internationale Reputation genießt.

Im „Landsberger Frauenchor“ versammeln sich die Sopran- und Alt-Stimmen aus verschiedenen Landsberger Chören. Der „Landsberger Kinderchor“ (beide Chöre wurden einstudiert von Marianne Lösch) bekommt für Mahler Verstärkung von rund 30 Stimmen der „Wiltener Sängerknaben“. Dieser Knabenchor, beheimatet in Innsbruck, zählt zu den traditionsreichsten und renommiertesten in Europa und zu den besten weltweit

Dirigent des Orchesters „Symphony Prague“, das mit knapp 90 Musikern anreist, ist Johannes Skudlik.

 

Karten sind erhältlich beim Landsberger Kartenservice Vivell und beim Kreisboten Landsberg. Im Internet läuft der Kartenvorverkauf über http://www.landsbergerkonzerte.de. Die Kartenpreise liegen zwischen 15 und 35. Euro. Abendkasse ab 18 Uhr.

 

 

Informationen finden sich auf www.landsbergerkonzerte.de.

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31. Landsberger Orgelsommer startet

Am Samstag, 25. Juni startet mit Martin Baker aus London der
31. Landsberger Orgelsommer 2016. Auch in diesem Jahr bietet das Programm hervorragende Organistinnen und Organisten aus Europa, die sich mit ihrem Spiel jeden Samstag 11.15 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg am Lech vorstellen werden.

Zum Auftakt am 25. Juni spielt Martin Baker aus London. Baker wurde bereits mit 24 Jahren an die Westminster Abbey berufen und hat seit 2001 an der Westminster Cathedral die Stelle des „Master of Music“ inne. Er leitet dort den weltberühmten Chor, gibt außerdem Konzerte in der ganzen Welt.
In Landsberg wird er Clarkes „Trumpet tune in D“, Händels „Konzert B-Dur“ und Regers Fantasie über den Choral „Eine feste Burg ist unser Gott“ aufführen und – wie es die Tradition großer Organisten ist – die hohe Kunst der Improvisation zeigen.

In den nachfolgenden Wochen werden Organisten aus ganz Europa während des Orgelsommers an der großen Orgel ihr Können unter Beweis stellen, indem sie Werke auswählen, die ihnen am Herzen liegen oder ihre Heimat repräsentieren.

Nach zwölf Matineen wird der Orgelsommer am 10. September mit Peter Bader aus Augsburg zu Ende gehen.

Weitere Informationen und das komplette Programmheft unter: http://www.landsbergerkonzerte.de/

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Innenseite LMZ Juli 2016

Silvesterkonzert in Landsberg

Johannes Skudlik spielt an der großen Orgel
in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Am Silvesterabend bittet traditionell der künstlerische Leiter der Landsberger Konzerte, Johannes Skudlik, selbst zum Orgelkonzert in die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Beginn ist um 22 Uhr. Als Hauptwerke erklingen Stücke von Bach, Liszt und Hakim sowie eine große Improvisation.

Mit einem der bekanntesten Orgelwerke: Bachs Toccata und Fuge d-moll beginnt das Konzert und erklingt mit seinem rhapsodischen Duktus immer wieder frisch und aufregend. Franz Liszt setzte Bach ein musikalisches Denkmal, indem er die Tonfolge b-a-c-h als thematisches Material für eines seiner eigenen, großen Orgelwerke verwendete. Skudlik stellt es ins Zentrum seines Silvesterprogramms.

Naji Hakim, gebürtiger Libanese, war in Paris zunächst Titularorganist an Sacré-Coeur, bevor er Nachfolger des legendären Olivier Messiaen an der Église de la Trinité wurde. Als Professor lehrt er an einem Pariser Konservatorium Komposition, Musikanalyse und Improvisation und ist einer der meistgespielten Komponisten für Orgel unserer Zeit. Johannes Skudlik ist seit vielen Jahren mit Naji Hakim freundschaftlich verbunden und spielte häufig Orgelstücke oder dirigierte Orchesterwerke. Während einer längeren Pariser Fortbildung im vergangenen Jahr hospitierte Skudlik zudem in Hakims Improvisationsunterricht. Für das Landsberger Silvesterkonzert wirft das in zweifacher Hinsicht Früchte ab. Zum einen spielt Skudlik eine Komposition von Hakim, nämlich sein „Te Deum“ für Orgel. Zum andern wird er das Silvesterkonzert mit einer eigenen Improvisation über Weihnachtslieder beschließen.

Das Konzert dauert eine knappe Stunde.
Karten (18 Euro, ermäßigt 12 Euro) gibt es unter
www.landsbergerkonzerte.de, sowie beim Ticketservice Vivell (08191-917412) sowie beim Kreisboten Landsberg (08191-91630. Abendkasse ab 21.15 Uhr.

Silvesterkonzert

Lesebühne ab Oktober

In der Bremer Neustadt gibt es am Donnerstag, 29. Oktober, das erste Mal eine  „Lesebühne“ im Café Lisboa. Mehrere Autorinnen und Autoren lesen kurze Geschichten zu einem Thema. Im Oktober wird das Thema „Von Liebe bis Hass – kurze Geschichten über große Gefühle“ sein. Die Bremer Autorin Anke Fischer moderiert den Abend und wird auch eigene Texte und Lyrik lesen.

Noch einmal in diesem Jahr wird die „Lesebühne“ am Donnerstag, 3. Dezember um 19 Uhr im Café Lisboa stattfinden. Dann zum Thema: „Von Todsünden und anderen menschlichen Abgründen“. Wieder werden mehrere Bremer AutorInnen Geschichten zu Gehör bringen. Sie lesen aus dem frisch erschienenen Buch
„Es giert und lodert…“, was sich mit den klassischen, aber auch modernen „Sünden“ beschäftigt.

Im neuen Jahr wird die Lesebühne mit Anke Fischer & Gästen dann regelmäßig jeden letzten Donnerstag im Monat stattfinden. Bremer Kreative, Schreibende und AutorInnen werden zu hören sein, jedes Mal einem anderen Thema verpflichtet.

 

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Majestätisch und geheimnisvoll

Te Deum und Orgel-Symphonie in Landsberg

Ein großes Oratorienkonzert mit Chor und Orchester findet auch in diesem Herbst in Landsberg am Lech statt, heuer am 11. Oktober um 19 Uhr. Dann werden in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt die Orgel-Symphonie von Camille Saint-Saëns und das „Te Deum“ von Hector Berlioz aufgeführt. In beiden Werken erhält die Orgel eine gewichtige Stimme als solistisches Orchesterinstrument.

Aufgeführt wird als Hauptwerk des Abends das „Te Deum“ von Hector Berlioz, ein ergreifendes Werk von monumentalem Pathos. Es musizieren der „Landsberger Oratorienchor“ sowie der „Landsberger Kinder- und Jugendchor“ zusammen mit dem Orchester „Symphony Prague“ unter Leitung von Johannes Skudlik. Das große Solo „Te ergo quaesumus“ singt der Tenor Dominik Wortig, ein international erfahrener Sänger mit Konzert- und Opern-Erfahrung, u.a. an der Mailänder Scala.

Eine gewichtige Stimme im Orchester hat bei Berlioz‘ Te Deum unter anderem die Orgel. Der Aufführung des Oratoriums wird Johannes Skudlik daher passenderweise die„Orgelsymphonie“ von Camille Saint-Saëns voranstellen. Orgelsolist in beiden Werken am großen Instrument der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist Jürgen Geiger.

Die weiteren Ausführenden sind der Tenorsolist Dominik Wortig, der Landsberger Oratorienchor sowie der Landsberger Kinder- und Jugendchor (Einstudierung: Marianne Lösch). Johannes Skudlik leitet das Orchester Symphony Prague.
Ein Teil der Eintrittsgelder kommt der Benefizaktion „Kartei der Not“ zugute.

Informationen über www.landsbergerkonzerte.de

TED A6 Info

30. Landsberger Orgelsommer

Mit einer Jubiläumsgala feierte der Landsberger Orgelsommer am Samstag, den 20. Juni, sein 30. Konzertjahr. Die bekannten Matineen in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt begannen eine Woche später, am Samstag, 27. Juni, wie gewohnt um 11.15 Uhr. Organisten aus Europa spielen dabei ihr persönliches Programm an der großen Orgel. Neu in diesem Jahr ist das Logo des Orgelsommers, das vor dem blauen Landsberger Himmel erstrahlt.

Zum Auftakt am 27. Juni spielte Daniel Beckman aus Mainz. Mit seinen 35 Jahren ist er bereits seit einigen Jahren Domorganist am Hohen Dom St. Martin zu Mainz. Außerdem unterrichtet er an verschiedenen Hochschulen künstlerisches Orgelspiel. Zum Orgelsommer brachte er Präludium und Fuge in H-Dur, f-moll und g-moll von Macel Dupré sowie Fantasie und Fuge d-moll von Max Reger mit.

Nach Daniel Beckmann spielten Ferruccio Bartoletti aus La Spezia, Jürgen Benkö aus Bietigheim, Pierre Pincemaille aus Paris, David Briggs aus London, Jean-Christophe Geiser aus Lausanne. Weiter geht es am Samstag, 8. August mit Jürgen Wolf aus Leipzig, Hans Ole Thers aus Kopenhagen, Giulia Biagetti aus Lucca, Maurice Clerc aus Dijon und Juan Paradell Solé aus Rom.

Orgelwerke von Buxtehude, Bach, Schumann und Brahms, ebenso von Widor, Alain oder Duruflé oder auch Bossi, Orteaga, Torres und viele weitere Kompositionen der unterschiedlichsten Länder und stilistischen Strömungen werden zu hören sein – nachzulesen im Programmheft und auf der Homepage.

Nach elf Matineen wird der Orgelsommer am 12. September mit dem Titular-Organisten an der Sixtinischen Kapelle in Rom, Juan Paradell-Solé, zu Ende gehen.

Weitere Informationen und das komplette Programmheft unter: http://www.landsbergerkonzerte.de/

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Daniel Beckmann

Daniel Beckmann

Jürgen Wolf

Jürgen Wolf

Jean-Christophe Geiser

Jean-Christophe Geiser

Jubiläumsgala im BR

Am vergangenen Wochenende wurde der 30. Landsberger Orgelsommer mit einer Jubiläumsgala eröffnet. Konzerte in drei Kirchen der Innenstadt von Landsberg am Lech, dazu hochkarätige MusikerInnen und ein abwechslungsreiches Programm. Trotz der kalten Temperaturen gut gefüllte Kirchen und ein lauschendes Publikum.

Nachzusehen im Bericht in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens:
Jubiläumsgala im Bayerischen Rundfunk

Bildergalerie der Augsburger Allgemeinen: hier

Aufführung einer Komposition von Enjott Schneider:

Gala 1

Konzerte in der Klosterkirche und Johanniskirche:

Gala 2 Gala 3

Jubiläumsgala in Landsberg am Lech

Mit einer „Jubiläumsgala“ beginnt am Samstag, 20. Juni 2015, der „Landsberger Orgelsommer“, in diesem Jahr zum 30. Mal. Diesen Jubiläumsjahrgang gilt es mit einer besonderen Veranstaltung zu feiern. Ab 20 Uhr bis kurz vor Mitternacht gibt es ein kurzweiliges Programm  – nicht nur in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, sondern auch in der Klosterkirche am Hauptplatz und in der Johanniskirche am Vorderen Anger. Deren Orgeln erklingen während der Gala sowohl solistisch als auch zusammen mit anderen Instrumenten.

Einer der Höhepunkte ist das mobile Carillon, das eigens für dieses Ereignis anreist. Ein Carillon ist ein Glockenspiel von drei Tonnen Gewicht. Gespielt wird es über eine Tastatur, nicht mit zehn Fingern, sondern mit Fäusten. Boudewijn Zwart aus Amsterdam, ein Meister seines Fachs, wird sein Instrument im Mittelgang der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt aufbauen und spielen.

An den einzelnen Spielorten erklingen barocker Festschmaus mit Orgeln, Trompeten und Streicherklang sowie Rezitationen und meditative Klänge.

Im großen Finale erwartet das Publikum die moderne Erstaufführung eines wiederentdeckten Werkes für vier Orgeln, vier Trompeten und vier Hörner. Enjott Schneider, renommierter Komponist unserer Tage, schrieb dazu ein „Zwillingswerk“, das seine Uraufführung in Landsberg erfährt.

Für die Qualität der Aufführung bürgen international renommierte Musiker, nämlich die Organisten Burkhard Ascherl (Bad Kissingen), Jürgen Geiger (Weilheim), Roberto Marini (Rom) und Roman Perucki (Danzig). Trompeter Otto Sauter bringt erfahrene Bläserkollegen mit nach Landsberg, darunter Orchestermitglieder der Berliner Philharmoniker, der Wiener Symphoniker, des Chicago Symphony, oder des Maggio Musicale Florenz.

Die Leitung hat Johannes Skudlik, der auch das Gesamtkonzept der Orgel-Gala erdacht hat.

www.landsbergerkonzerte.de

Programm zur Jubiläumsgala

Carillon mit Boudewijn Zwart_kl

Thierry Ecaich Photo_Guy Vivien-kl Johannes Skudlik-Landsberger Konzerte Otto_Sauter_2011_Fotocredits_Sabine_Kierdorf-kl