Saiten-Sprünge in der Weserburg

Zu einem außergewöhnlichen Improvisationskonzert über die Werke der Ausstellung „Proof of Life“ laden der Verein realtime – Forum Neue Musik und die Weserburg Bremen ein.
Die beiden Musiker des „AusbruchDuo“, Mathieu Bech an Klavier und Schlagzeug sowie Lukas Stubenrauch an der Bratsche, werden sich ausgesuchten Kunstwerken widmen, diese musikalisch interpretieren und damit in ein neues und spannendes Licht rücken. 

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten. 

Mit freundlicher Unterstützung der Museumsfreunde Weserburg und Piano Rosenkranz

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Lesung in der Weserburg Bremen

Am Sonntag, 8. Oktober, findet um 15 Uhr eine Lesung in der Weserburg Bremen | Museum für moderne Kunst statt.

Literarische Reflexionen, Kurzgeschichten und Lyrik – mehrere Autorinnen lesen eigene Texte zu ausgewählten Werken der Ausstellung „Proof of Life“.
Die kurzen Geschichten rücken jedes Kunstwerk in ein neues, oft überraschendes Licht. Bei der Lesung wird mit ihrem Publikum von einem Kunstwerk zum anderen gewandelt.

Ort: Weserburg | Museum für moderne Kunst, Bremen
Eintritt in die Ausstellung: 9,- € / 5,- € ermäßigt

Link zur Weserburg

 

Lesung Weserburg

Let’s Talk im Oktober

Zum dritten Mal lädt die Pianistin Claudia Janet Birkholz zum Gesprächskonzert „Let’s Talk Music“ in das Gerhard-Marcks-Haus in Bremen ein.
Birkholz gibt in ihren Gesprächskonzerten Einblicke in die Neue Musik, ihre Entwicklung und Besonderheit. Sie spielt interessante Werke, stellt wegweisende Komponisten und neuartige Spieltechniken.
Gast ist dieses Mal die Tänzerin Mala Kamenidu. Sie wird die Musik tänzerisch interpretieren und anschließend die Körper- und Tanztechniken erläutern. Fragen des Publikums sind wie in allen Gesprächskonzerten ausdrücklich erwünscht.
Mit Werken von Luciano Berio, Isang Yun, Toshio Hosokawa und Luigi Dallapiccola.

Moderation: Claudia Janet Birkholz
Karten: 14/erm. 8 Euro (Abendkasse, realtime-forum.de) / für Vereinsmitglieder frei
Infos: www.realtime-forum.de

Eine Veranstaltung von realtime – Forum Neue Musik e.V. in Kooperation mit dem Gerhard-Marcks-Haus Bremen

Lets Talk Info

 

Lange Nacht der MuseenLange Nacht der Museen

Der Orgelsommer geht in die 32. Runde

Der 32. Durchgang des „Landsberger Orgelsommers“ bringt in 12 Orgel-Matineen erneut zahlreiche renommierte Interpreten mit interessanten Programmen nach Landsberg. Bereits am 24. Juni gab mit Samuel Kummer von der Dresdener Frauenkirche ein international gefragter Solist sein erstmaliges Gastspiel an der großen Schmid-Orgel in Landsberg.
Am 1. Juli geht es gleich mit einem Höhepunkt weiter: mit Naji Hakim kommt einer der ganz Großen seines Fachs, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Der gebürtige Libanese studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und schloss es in sieben Fächern – von Konzertfach Orgel über Improvisation bis hin zu Komposition – mit der höchstmöglichen Bewertung ab. Er wurde Titularorganist an der berühmten Basilika Sacré-Cœur und 1993 als direkter Nachfolger von Olivier Messiaen Organist an der Kirche Sainte-Trinité. Aber nicht nur als Virtuose, sondern auch als Komponist ist Hakim einer der bedeutendsten Vertreter seines Fachs. In der ganzen Welt werden seine Werke gespielt, so auch im diesjährigen Landsberger Orgelsommer.
Ebenfalls aus Paris kommt dann am 12. August Karol Mossakowski. Er ist der weitaus jüngste Interpret beim diesjährigen Orgelsommer – und mit erst 27 Jahren ein strahlender „rising star“ am Organis­tenhimmel. Er hat erst vor kurzem sein Studium am Pariser Elite-Konservatorium abgeschlossen, wo er von den beiden Notre-Dame-Organisten O. Latry und P. Lefebvre unterrichtet wurde und außerdem in die hohe Improvisationsschule von Thierry Escaich ging. Escaich bezeichnet Mossakowski als Ausnahmebegabung, als einen der besten Schüler, die er je hatte. Keine Frage: den Namen wird man sich merken müssen!
In diesem Jahr kommen etliche Interpreten nach Landsberg, die in Deutschland an renommierten Stellen tätig sind: etwa Christian von Blohn aus dem Saarland (15. Juli), Christoph Kuhlmann von der Andreas­kirche in Köln (29. Juli) oder der Organist der Hamburger Michaeliskirche, Christoph Schoener (5. August). Fast schon „alte Bekannte“ sind Hans Ole Thers aus Kopenhagen (19. August) und Roman Perucki aus Danzig (22. Juli). Der vielseitige und unermüdliche Organist und Generalmusikdirektor der Philharmonie in Danzig bringt diesmal seine Frau mit, die Violinistin Maria Perucka. Zusammen spielen die beiden eine ein­drucks­­volle Passacaglia ihres Landsmanns Jan Bielecki.
Nur zwei italienische Musiker sind in diesem Jahr dabei, nämlich das Orgel-Duo Giuliana Maccaroni und Martino Porcile aus Pesaro, wo sie an der Kathedrale bzw. an der Christkönigskirche als Kapellmeister bzw. Organistin tätig sind. Pesaro ist die Heimatstadt von Gioachino Rossini, der vor 225 Jahren dort geboren wurde. Mit seinen 39 Opern prägte Rossini die Gattung der Opera buffa nachhaltig. Besonders etliche seiner Ouvertüren haben sich als Konzertstücke respektive Ohrwürmer verselbständigt. Als Botschafter Pesaros werden Maccaroni & Porcile Rossini-Werke in Fassungen für Orgel vierhändig darbringen. Ein großer Spaß für Ausführende und Publikum!

Überhaupt sind die Programme aller Interpreten wieder durch große Abwechslung geprägt. Bach und die französische Romantik sind natürlich als Schwerpunkte vertreten. Gleich zwei große Werke von Alexandre Guilmant kommen zur Aufführung, nämlich die Orgelsonate Nr. 1 (am 2.9.) und die Nr. 2 (am 19.8.). Und Mozarts große f-moll-Fantasie KV 608 kann man in zwei Interpretationen vergleichen, nämlich am 8.7. und 9.9. Etliche Organisten zollen den 500 Jahren Reformation Respekt, die 2017 gefeiert werden. So ist das berühmteste Kirchenlied von Martin Luther – „Ein feste Burg“ – gleich in drei verschiedenen Vertonungen bzw. Bearbeitungen zu hören (24.6., 15.7. und 22.7.) Insgesamt wird es wieder ein klangprächtiger und farbenreicher Orgelsommer, auf den sich das große Stammpublikum ebenso freut wir die zahlreichen Tagesgäste, die aus Nah und Fern zu den samstäglichen Orgelklängen nach Landsberg kommen.

 

Jardim Botanico in der Kunsthalle

Am Dienstag, 25. April lädt der Verein „realtime – Forum Neue Musik“ gemeinsam mit dem „Ensemble New Babylon“ in die Kunsthalle Bremen ein.

Passend zu den geometrischen Formen und Farben der raumbezogenen Wandmalerei von Sarah Morris spielen die Pianistin Claudia Janet Birkholz und das Ensemble New Babylon im Foyer der Kunsthalle ein Programm mit Musikstücken, die auf die Wandinstallation reagieren. Die Komponisten Anton Wassiljew und Benedikt Bindewald komponierten eigens für dieses Konzert Auftragswerke, die zur Uraufführung kommen werden.
Außerdem werden Werke für Klavier, toy-piano, Ensemble und Elektronik von Maderna, Vasks, Lucier, Haas und Kakinuma zu hören sein.
Das Konzert wird moderiert.

Eine Kooperation von realtime – Forum Neue Musik e.V. sowie dem Ensemble New Babylon mit der Kunsthalle Bremen

Unterstützt vom Senator für Kultur und der Karin-und-Uwe-Hollweg-Stiftung

Karten: an der Abendkasse
Reservierungen über realtime-forum.de
Eintritt: 14 € / erm. 10 €

Jardim

Konzerte im Dezember

Noch zwei Konzerte im Dezember gilt es zu erwähnen:

  1. Das Improvisationskonzert in der Weserburg Bremen mit dem AusbuchDuo zu Kunstwerken der Ausstellung „Mir ist das Leben lieber“. Am 1. Dezember luden die Weserburg und der Verein realtime – Forum Neue Musik zu diesem Konzert und sehr viele kamen und ließen sich inspirieren. Ein Genuss!

 

  1. Das Silvesterkonzert in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg am Lech. Traditionell spielte der künstlerische Leiter der Landsberger Konzerte das Orgelkonzert um 22 Uhr selbst und entließ mehr als 400 ZuhörerInnen in das neue Jahr.

 

Let’s Talk Music

Gesprächskonzert in der Stadtwaage  

Am Donnerstag, 6. Oktober 2016, hatte Claudia Janet Birkholz, Pianistin und Dozentin für Neue Musik an der HfK Bremen, erneut zum Gesprächskonzert „Let’s Talk Music“ in die Stadtwaage Bremen geladen. Gast war der Komponist Prof. Kilian Schwoon, der über seine Komposition sprach. Schwoon lehrt an der Hochschule für Künste (HfK) in Bremen unter anderem „elektroakustische Musik“.
Birkholz moderierte das Konzert, spielt und erklärte neben Schwoons Werk auch Stücke von Luigi Nono, Georg Friedrich Haas, Karlheinz Essl am Flügel.

 

In Kooperation mit der Sparkasse Bremen.

Infos: realtime-forum.de

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3

Am Sonntag, 9. Oktober 2016, findet in diesem Jahr das große Landsberger Herbstkonzert mit Chor und Orchester statt. Mit der „Symphonie Nr. 3“ führt es erneut in den musikalischen Kosmos von Gustav Mahler. Für brillante Klänge sorgen die Sängerin Stefanie Irányi, der Frauenchor und der Kinderchor sowie das Orchester „Symphony Prague“ unter der Leitung von Johannes Skudlik. Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg.

 

Mahler selbst beschrieb die Symphonie Nr. 3 als das Musikstück, in dem zunächst „die ganze Natur eine Stimme bekommt“ und die Musik sich aber dann über die Natur emporhebt, hin zu einer höheren kosmischen Ordnung. „Was mir die Engel erzählen“ und „Was mir die Liebe erzählt“, so lauten die Beschreibungen der letzten Sätze.

Ein gewaltiges Werk mit sechs Sätzen ist auf diese Weise entstanden, in dem sich schwelgerisch-monumentale Momente und kammermusikalisch-intime Elemente abwechseln. Obwohl ein Orchester mit Streichern, riesiger Bläserbesetzung und Schlagwerk gefordert ist, zeigt sich überall Mahlers melodiöser Feinsinn, bekommt das Dramatische ebenso seinen Platz wie das Innige.

Die 3. Symphonie ist mit etwa 100 Minuten Dauer das größte symphonische Werk der Musikgeschichte. Die Besetzung ist opulent. Zum Riesenorchester kommen Frauenchor, Kinderchor und eine Alt-Solistin, deren Gesang der Musik würdevollen Ernst verleiht. Für diese Partie wurde Stefanie Irányi verpflichtet, die mit ihrem großen, alle Epochen umfassenden Repertoire sehr gefragt ist und als Mahler-Sängerin internationale Reputation genießt.

Im „Landsberger Frauenchor“ versammeln sich die Sopran- und Alt-Stimmen aus verschiedenen Landsberger Chören. Der „Landsberger Kinderchor“ (beide Chöre wurden einstudiert von Marianne Lösch) bekommt für Mahler Verstärkung von rund 30 Stimmen der „Wiltener Sängerknaben“. Dieser Knabenchor, beheimatet in Innsbruck, zählt zu den traditionsreichsten und renommiertesten in Europa und zu den besten weltweit

Dirigent des Orchesters „Symphony Prague“, das mit knapp 90 Musikern anreist, ist Johannes Skudlik.

 

Karten sind erhältlich beim Landsberger Kartenservice Vivell und beim Kreisboten Landsberg. Im Internet läuft der Kartenvorverkauf über http://www.landsbergerkonzerte.de. Die Kartenpreise liegen zwischen 15 und 35. Euro. Abendkasse ab 18 Uhr.

 

 

Informationen finden sich auf www.landsbergerkonzerte.de.

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31. Landsberger Orgelsommer startet

Am Samstag, 25. Juni startet mit Martin Baker aus London der
31. Landsberger Orgelsommer 2016. Auch in diesem Jahr bietet das Programm hervorragende Organistinnen und Organisten aus Europa, die sich mit ihrem Spiel jeden Samstag 11.15 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg am Lech vorstellen werden.

Zum Auftakt am 25. Juni spielt Martin Baker aus London. Baker wurde bereits mit 24 Jahren an die Westminster Abbey berufen und hat seit 2001 an der Westminster Cathedral die Stelle des „Master of Music“ inne. Er leitet dort den weltberühmten Chor, gibt außerdem Konzerte in der ganzen Welt.
In Landsberg wird er Clarkes „Trumpet tune in D“, Händels „Konzert B-Dur“ und Regers Fantasie über den Choral „Eine feste Burg ist unser Gott“ aufführen und – wie es die Tradition großer Organisten ist – die hohe Kunst der Improvisation zeigen.

In den nachfolgenden Wochen werden Organisten aus ganz Europa während des Orgelsommers an der großen Orgel ihr Können unter Beweis stellen, indem sie Werke auswählen, die ihnen am Herzen liegen oder ihre Heimat repräsentieren.

Nach zwölf Matineen wird der Orgelsommer am 10. September mit Peter Bader aus Augsburg zu Ende gehen.

Weitere Informationen und das komplette Programmheft unter: http://www.landsbergerkonzerte.de/

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