Orgelsommer in Landsberg

Organisten aus ganz Europa

Bereits zum 29. Mal begrüßt die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt hervorragende Organisten aus Europa zum Orgelsommer in Landsberg am Lech. Das besondere Instrument erklingt auch in diesem Jahr jeden Samstag 11.15 Uhr unter den Händen und Füßen der Musiker von Juni bis September.

Organisten aus ganz Europa zeigen ab kommenden Samstag an der großen Orgel ihr Können, indem sie Werke auswählen, die ihnen am Herzen liegen oder ihre Heimat repräsentieren. Zu hören sind ganz unterschiedliche Programme, die Buxtehude, Bach oder Händel in den Mittelpunkt stellen, ebenso Reger oder die französischen Romantiker von Franck bis Duruflé sowie ungarische, polnische oder auch englische Komponisten. Besonders aber in diesem Jahr ist die zeitliche Spannbreite der Kompositionen, die Werke aus den letzten drei Jahrhunderten umfasst wie auch zahlreiche zeitgenössische Orgelmusik und eine Welturaufführung der Pop Toccata von Paolo Bougeat am 26. Juli.

Zum Auftakt spielt Marco Lo Muscio aus Rom am 28. Juni Zeitgenossen wie Wilscher, Pärt oder Wakemann, vor allem aber seinen eigenen Zyklus über die „Visions from Minas Tirith“, die in Gandalfs Welt entführen.

Nach zwölf Matineen mit Musikern und Werken der unterschiedlichsten Länder und stilistischen Strömungen – nachzulesen im Programmheft und auf der Homepage – wird der Orgelsommer am 13. September mit dem St. Galler Organisten Willibald Guggenmos zu Ende gehen, der wie seine Kollegen das Orgelpublikum in diesem Sommer ungewöhnlich spannende Musik hören und entdecken lässt.

weitere Informationen unter: landsbergerkonzerte.de

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Die Muse sprach. Das Feuer loderte.

Am Dienstag, 10. Juni war es soweit: In der Kunsthalle Bremen fand die Uraufführung des Hörstücks „Muse sprich. Das Feuer lodert“ statt. Es begrüßte Claudia Janet Birkholz, die Vorsitzende des Vereins  Realtime – Forum Neue Musik, und Frau Dr. Liedtke, stellvertretende Vorsitzende des deutschen Musikrates. Dann begann mit Twitternachrichten das Intro.
Christian Bergmann und Petra-Janina Schultz (Shakespeare Company Bremen) sprachen den Text vom „atelier a.l.s.“, den die Literaturpreisgewinner vom vergangenen Jahr für diese Aufführung geschrieben hatten. Das Jugendensemble „Smusic21“ spielte zwischen den Akten sein Gründungskonzert. Dazu erzitterte die interaktive Schilfprojektion von Knut Lagies zu den Tönen. Am Ende schwang sich die Mutter auf ihr imaginäres Moped und verschwand in den Tunnel der Freiheit. 

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Fotos: Anke Fischer

 

Muse sprich. Das Feuer lodert schon.

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Die Gewinner des Literaturwettbewerbs vom vergangenen Jahr in der Kunsthalle haben auf Initiative des Vereins realtime – Forum Neue Musik (und mir als dessen Management) ein Hörstück über den Kunstraub von Rotterdam geschrieben und werden dieses anlässlich der Sylvette-Ausstellung in Bremen aufführen:

Dienstag, 10. Juni, um 19 Uhr in der Kunsthalle Bremen

In ihrem Stück lässt das „atelier a.l.s.“ den Kunstdieb Radu (Christian Bergmann) und dessen rumänische Mutter Olga (Hille Darjes) von ihrem Verhältnis, den Lebensumständen und ihren Träumen erzählen und wie es dazu kam, den Picasso im Badeofen des Heimatdorfes zu verbrennen.

Musikalisch begleitet werden sie vom „Jugendensemble Neue Musik“. Der Bremer Komponist Ole Schmitt schrieb die Musik für das Hörstück.
Der Videokünstler Knut Lagies wird die Szenerie zwischen Tunnelfahrten und brennendem Schilf mittels Projektionen visualisieren.

Zum Hintergrund:
Als Kleinkriminelle im Jahre 2012 aus der Rotterdamer Kunsthalle sieben Gemälde von Picasso, Matisse und Gaugin stahlen, wussten sie nicht, was sie raubten. Einen Verkäufer fanden sie nicht. Um ihre Spuren zu verwischen, fuhren sie in ihre Heimat nach Rumänien. Nach dem die Täter gefasst worden, gestanden eine Mutter, die Bilder im Badeofen verbrannt zu haben. Sie hatte ihrem Sohn helfen wollen.

Ausführende:

Ein Mann (Radu) – Christian Bergmann
Eine Frau (Olga) – Hille Darjes
Text & Video: atelier a.l.s. (Clemens Austen, Annemarie Strümpfler, Knut Lagies)
Musik: Ole Schmitt
Es spielt das „Jugendensemble Neue Musik“
Leitung: Claudia Janet Birkholz, Lydia Hammersbacher

Karten für das Konzert (18 Euro / erm. 10 Euro) gibt es im Vorverkauf bei Nordwest Ticket per Telefon 0421-363636 oder im Internet: hier
Abendkasse in der Kunsthalle ab 18.15 Uhr

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